Projekt

Mittelalterlicher Kräutergarten auf der Burgruine Prandegg

Das Nebeneinander von Kräutern und Blumen in frühmittelalterlichen Gärten zeigt die enge Verbindung medizinischer, magischer und ästhetischer Vorstellungen. Pflanzen, die offiziellen Zwecken dienten, wurden auch magische Kräfte zugeschrieben. Der Kräutergarten in Prandegg ist mit regionalen, heimischen Kräutern bepflanzt.

Projektziele und Maßnahmen:

  • Der Kräutergarten bietet die Grundlage für künftige Workshops und steigert somit die Attraktivität des Burgareals als Ausflugsziel und Möglichkeit zur Weiterbildung
  • Wildkräuter und Wildobststräucher regen durch Düfte und ihren Anblick die Sinne an und laden zum Naschen schmackhafter Früchten ein
  • Im Rahmen der Planung wurden verschiedene Kräutergärten besucht um sich weitere Inspirationen für die Umsetzung zu holen
  • Die in Hanglage angelegten Kräuterbeete sind mit Trockenmauern eingefasst und durch Schotterwege verbunden
  • Das Areal der Kräuterbeete umfasst ca. 100m², wo ausgesuchte Wildkräuter und Wildobststräucher mit hochwertigen Beschriftungstafeln inklusive Abbildungen und Beschreibungen der Pflanzen versehen wurden
  • Der Kräutergarten der Burgruine Prandegg ist eine erfolgreiche Initiative zu mehr regionaler Beteiligungskultur, Menschlichkeit und ein Beitrag zur Biodiversität

Projektträger:
Burgverein Prandegg
Projektdauer:
Juni 2021 bis Dezember 2021