Bei der Vollversammlung der Mühlviertler Alm am 3. Juni im Kulturzentrum St. Leonhard wurden die personellen Weichen für die Zukunft der Region neu gestellt. Nach zwölf Jahren an der Spitze der Mühlviertler Alm legte Hans Holzmann sein Amt als Obmann zurück. Seit 2014 prägte er gemeinsam mit seinem Team die Entwicklung der Region maßgeblich. Ebenfalls beendeten Obmann-Stellvertreter Bürgermeister Franz Xaver Hölzl, Schriftführer Bürgermeister Herbert Haunschmied sowie Josef Aglas, Hans Hinterreiter und Sabine Himmelbauer ihre Funktionen im Vorstand.
Die Vollversammlung würdigte das langjährige Engagement der ausscheidenden Funktionäre. Hans Holzmann wurde unter Standing-Ovations zum Ehrenobmann ernannt. Zudem erhielten weitere langjährige Vorstandsmitglieder die Ehrenmitgliedschaft der Mühlviertler Alm.
Zum neuen Obmann wurde Bürgermeister Andreas Derntl aus St. Leonhard gewählt. Der 36-Jährige steht seit Dezember 2019 an der Spitze seiner Heimatgemeinde und engagiert sich seit vielen Jahren in der Kommunalpolitik, sowie in zahlreichen Vereinen. Unterstützt wird Derntl künftig von seinen Stellvertretern Sabina Moser aus Bad Zell, Klaus Preining aus Weitersfelden und Franz Lumetsberger aus Königswiesen. Insgesamt besteht der neue Vorstand aus 26 Personen, die Know-how aus unterschiedlichsten Bereichen mitbringen und so die Vielfalt der Regionalentwicklung widerspiegeln. Weiters ist jede der zehn Gemeinden mit mindestens zwei Personen im Vorstand vertreten.
„Wenn ich auf meine Zeit als Obmann unseres Regionalverbandes zurückblicke, bleibt mir vor allem der gemeinsame ,Almspirit‘ in Erinnerung. Er hat uns ermöglicht, zahlreiche Projekte erfolgreich umzusetzen und unsere Zukunft aktiv zu gestalten“, betonte Hans Holzmann in seiner Abschiedsrede.
Für seine neue Aufgabe setzt Obmann Andreas Derntl auf die Stärken der Region: „Unsere Stärke ist nicht Größe, sondern Zusammenhalt. Die Mühlviertler Alm zeigt, wie viel Kraft eine Region entwickeln kann, wenn Gemeinden, sowie Bürgerinnen und Bürger gemeinsam an einem Strang ziehen. Diesen Weg wollen wir konsequent weitergehen.“



